Die Anamnese – das ausführliche Erstgespräch
Die Anamnese ist das zentrale Erstgespräch zwischen Therapeutin und Patient:in. Sie bildet die Grundlage für eine ganzheitliche Einschätzung der gesundheitlichen Situation und für alle weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte.
Gerade in der funktionellen Medizin ist sie unverzichtbar, da viele Beschwerden nicht isoliert entstehen, sondern Ausdruck komplexer Zusammenhänge sind.
Ablauf der Anamnese
Erstgespräch
In dem etwa 60–90-minütigen Erstgespräch nehme ich mir Zeit, Ihre Situation umfassend kennenzulernen. Besprochen werden unter anderem:
- aktuelle Beschwerden und deren Entwicklung
- medizinische Vorgeschichte und bisherige Therapien
- familiäre Belastungen
- Lebensgewohnheiten, Ernährung und Stressfaktoren
- psychische und emotionale Aspekte, soweit sie für das Beschwerdebild relevant sind
Körperliche Untersuchung
Je nach Beschwerdebild erfolgt ergänzend eine körperliche Untersuchung nach naturheilkundlichen Gesichtspunkten.
Individuelle Diagnostik
Auf Basis der gewonnenen Informationen entscheiden wir gemeinsam, welche weiterführenden diagnostischen Maßnahmen sinnvoll sind. Ziel ist eine gezielte, individuell angepasste Diagnostik – nicht das unreflektierte Sammeln von Werten.
Warum ist die Anamnese so wichtig?
Eine sorgfältige Anamnese ermöglicht es, den Menschen in seiner Gesamtheit zu erfassen und Zusammenhänge zu erkennen, die hinter den Symptomen liegen. Sie ist der Schlüssel zu einer ursachenorientierten, individuellen Therapie.
Vorbereitung auf die Anamnese
Um das Gespräch möglichst effektiv zu gestalten, bitte ich Sie:
- vorhandene Befunde und Arztberichte mitzubringen
- sich vorab Fragen oder wichtige Punkte zu notieren
- ausreichend Zeit einzuplanen
- ggf. nüchtern zu erscheinen, falls Blutuntersuchungen vorgesehen sind